• Unzählige Welten, die überall und nirgends vom Schicksal gelenkt werden. Eine Prophezeiung, die erfüllt werden muss. Zwei unglücklich Liebende, die einander entrissen wurden. Und inmitten all dieser unglaublichen Missstände - ich.
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Überall und Nirgends

 

Unzählige Welten, die überall und nirgends vom Schicksal gelenkt werden.

Eine Prophezeiung, die erfüllt werden muss.

Zwei unglücklich Liebende, die einander entrissen wurden. Und inmitten all dieser unglaublichen Missstände - ich.

Der Mensch im gelben Mantel.

 

 

Sonne, Mond und Troll

ist eine märchenhafte Erzählung überall und nirgends.

Es beginnt damit, dass das Schicksal - ein Mädchen im gelben Kleid - eines morgens erwacht und von einer Liebe hört, die nicht sein darf. Von einem Streit zwischen Vater und Sohn, einer trauernden Mutter, einer verschwundenen Tochter. Das Schicksal beschließt, einzugreifen und die Welten überall und nirgends ins Ungleichgewicht zu bringen um damit die Geschichte in die richtigen Bahnen zu lenken. Zusätzlich sorgt das Schicksal mit einer Prophezeiung dafür, dass die Hoffnung überall und nirgends Einzug hält. Der Mensch im gelben Mantel würde kommen und das Gleichgewicht der Welten wiederherstellen. Dieser Mensch würde die unglücklich Liebenden für immer vereinen und damit die unirdische Trauer und den heißblütigen Zorn vertreiben.

Eine gute Geschichte und - wenn das Schicksal so will - ein gutes Ende. Hätte es nicht ein Universum zu lenken, würde das Mädchen im gelben Kleid selbst diese Geschichte schreiben. Traumhafte Entwicklungen und schicksalshafte Begebenheiten würden sich vermengen und zu einer märchenhaften Erzählung werden. Doch es hat keine Zeit. Das Schicksal vermag es nur, die Dinge in Gang zu setzen. Für die Geschichte sind dann andere verantwortlich. Der Mensch im gelben Mantel, der unfreiwillig zum Helden einer Prophezeiung wird, der wortkarge Troll, der sich als zuverlässiger Freund entpuppt, die wunderschöne Tochter des Mondes, der Riese, die Meerkatze, der Moorbläuling, die Siebte der Oberen, die Ratte, der Sohn der Sonne, die Nachtbewahrerin und der Tagbeleuchter.

Und - so ganz am Rande und nur, um dem mit Aufgaben überhäuften Schicksal ein wenig Arbeit abzunehmen - die Autorin.

 

Details zum Buch:

Trollmaerchen Cover small

  • Buchtitel: Sonne, Mond und Troll
  • Autorin: Heike Schwender
  • Seiten: ca. 260

ebook (veröffentlicht am 09.03.2021)

ISBN: 978-3-7531-8198-1

Taschenbuch (veröffentlicht am 01.04.2021)

ISBN: 978-3-7541-0272-5

erhältlich u.a. bei Thalia, Weltbild, Amazon und auch direkt bei epubli

 

 

Übrigens -

ein "Splitter" aus Überall und Nirgends hat es inzwischen auch noch auf unsere Homepage geschafft. Da gab es einmal diesen einen Moment ...

Einblicke in SONNE, MOND und TROLL

  • Kapitel 1 - Ein unerwarteter Besucher

    Das Schicksal stand an seinem Fenster und blickte hinaus aufs Universum. Etwas hatte es geweckt. Etwas Unschönes, Schicksalsträchtiges. Etwas, das eigentlich nicht hätte passieren dürfen. Doch es war passiert. Und es hatte das Schicksal vieler verändert. Es betraf die Bewohner der Welten, die Gezeiten, die Gestirne.

    Das, was hätte vermieden werden sollen, war geschehen. Es ließ sich nicht rückgängig machen. Der Sand der Zeit rann nur in eine Richtung – daran konnte selbst das Schicksal nichts ändern.

    Und das, was geschehen war, zog weitere gewaltige Ereignisse nach sich. Einen Streit zwischen Vater und Sohn, den der Vater durch unlautere Methoden für sich entschied. Eine trauernde Tochter, eine trauernde Mutter. Dunkelheit zwischen den Sternen.

    Das Schicksal stand

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  • Kapitel 3 - Eine unglaubliche Geschichte

    Als ich mich wieder dazu in der Lage fand, meine Umgebung wahrzunehmen, herrschte immer noch Dunkelheit. Doch dies war eine Dunkelheit, mit der ich etwas anfangen konnte. Der Himmel zeigte sich zu meiner vollkommenen Überraschung klar und wolkenlos. Und in dem Licht, das von unzähligen Sternen aus der Ferne zu uns herabgesandt wurde, erblickte ich zu meinen Füßen einen Ozean, dessen unendliche Weite in erheblichem Gegensatz zu dem Gefühl der Befangenheit stand, das mich vor kurzem noch in dem nächtlichen Wald in Besitz gehabt hatte – auf der anderen Seite des Kaugummis.

    Wie vor den Kopf geschlagen stand ich da und ließ den majestätischen Anblick auf mich wirken. Die dunkelblauen Wogen des Ozeans trugen hellgraue Schaumkronen,

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  • Kapitel 12 - Flussufer

    Träge floss er vor sich hin. Ohne nachzudenken, ohne sich aufzuregen. Er hatte viel aus den vergangenen Wochen gelernt. Allem voran hatte er die Gewissheit errungen, dass sich Aufregung nicht lohnte. Dass sie keine Lösung für sein Problem darstellte. Also hatte er sie abgelegt, gerade so, als wäre sie nur eines der vielen Treibhölzer, die er unterwegs auflas, um sie eine Weile mitzunehmen und schließlich an anderer Stelle wieder abzuladen. Wenn ihm eines der Hölzer besonders gut gefiel, mochte es vorkommen, dass er es eine ganze Weile mit sich herumtrug. Aber irgendwann kam immer der Moment des Abschieds. Eine Wurzel, in dem sich das Treibholz verfing, ein Stein, der aus dem Wasser ragte und alles aufhielt, was

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